Ich hechte die Treppe hinunter, in der hoffnung, das er nochnicht weg ist.Die letzten 2 Stufen springe ich runter, nehme schnell meine Jacke, schnappe mir mein Skateboard, mache die Tür auf und haue sie im Treppen-Vorm-Haus runter rennen zu.Als ich unten angekommen bin, laufe ich die 3 Meter zum Bürgersteig langsam hin, drehe mich unauffällig nach links, und sehe wie er auf seinem Board die Hauptstraße runterfährt.Ich ziehe mir meine Jacke über, werfe mein Board auf die Strasse, lasse es etwas langfahren, nehme anlauf und schwinge mich darauf.Ich trete mit dem Fuß ab, und fahre dir hinterher.Immer geradeaus, dann, die abzweigung am Wald nach Rechts.Ab jetzt sehe ich dich nurnoch laufen.Unauffälig lasse ich meine Board in meine Hände springen, warscheinlich hast du sowieso Kopfhörer auf.Ich warte 10 Minuten, renne dir dann hinterher.Du willst zur Quelle, zeichnen.Obwohl er sehr,sehr Vorlaut ist, ist er sehr ,- nunja, Gefühlvoll, im gegensatz zu mir.Als ich da bin, sitzt du im Gras, und malst.Ich schleiche mich zu dir,und als ich 2 Meter hinter dir stehe, drehst du dich um, legst deinen Mittelfinger über den Zeigefinger, und tippst mir gegen die Stirn."Kleine, es ist dumm von dir, zu glauben das ich dich nicht bemerkt hätte." sagst du warm."Hab ich auchnicht, ich..Ich wollte dir nur zusehen." sage ich monoton, wie immer."Dein Blick ist leer, warum bist du nur so..kalt ?" fragst du mit besorgtem unterton."Kevin, du kennst mich.Wann war ich bitte nicht kalt ?" frage ich, immernoch monoton.Er greift nach meiner Hand, zieht mich runter, zu sich."Du wolltest also zusehen ?" fragst du, mit einem gespielten lächeln, ich nicke kurz, und du widmest dich wieder deiner Zeichnung.Ich linse neugierg auf die Zeichnung."Wann ist es fertig ?" gebe ich kalt von mir, so sollte ich garnicht klingen.."Ungeduldig wie immer.Bald." Ich knurre leise. Er lacht leise, und zeichnet weiter.Gott, wie ich diese Warterei hasse.."Ich bin fertig." Gibt er zufrieden von sich.Ich reiße mir den Block unter den Nagel, und meine Augen weiten sich.Tausende Von Schmetterlinge, und ich sitze in einem weißen Kleid in der Mitte auf einem Stein, und halte einen von diesen Wunderschönen Tieren in der Hand." Es ist wunderschön." sage ich wieder monoton.Du nimmst die Zeichnung wieder zu dir, hälst sie schräg vor dein Gesicht, pustest stark, und die kohle mit der du gemalt hastlöst sich in kleine teilchen auf, womit auch das Bild zerstört ist."Niemals für die Ewigkeit.." flüsterst du, und in diesem moment setzt sich ein Schmetterling auf deine Schulter.
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