Freitag, 20. Januar 2012

#33

Der Regen prasselt auf meinen Rücken.Meine Kleidung hängt wie ein Lappen von meinem Körper, ist völlig durchnässt.Mein Kopf lehnt an Kevin's Schulter, ich höre seinen Atem.Mein Augen sind weißt aufgerissen, und ich kann nicht glauben, was ich gerade gehört hatte.In mir tut alles weh.Jedes einzelne Körperteil, fühlt sich an, als würde jemand Milliarden von spitzen Nadeln in mich bohren.Mein Kopf brummt, und das einzige was ich in mir spüre, ist Schmerz.Unendlicher Schmerz, der sich durch meinen ganzen Körper ausbreitete.Er durchströmt mich, frisst sich durch meine Gedärme.Meine Arme hängen einfach nur neber meinem Körper, sind schwer."Ich muss gehen.Ich kann das nichtmehr.Ich bin fertig mit der Welt." Ich will das nicht hören.Ich will das nicht glauben.Das ist bestimmt nur ein schlechter Witz.Ja, genau.Und gleich werden wir uns vor Lachen krümmen, bis wir vor lachen wieder Nasenbluten bekommen."Töte mich.Mach den letzten Schnitt." Mir hallen diese Worte immerwieder durch den Kopf, ich höre sie andauernd, und immer, immerwieder in meinem Kopf.Ich will mir die Ohren zuhalten, will, das dass aufhört.Aber ich schaffe es nicht.Ich will den Mund öffnen, etwas sagen, aber schaffe es nicht.Ich will weinen, ihn anschreien, aber ich schaffe es nicht.Mein Mund öffnet sich, aber ich bekomme nichts heraus.Nichtmal irgendeinen Laut."Bitte .. " Ich will ihn anschreien, ihn festhalten, auf ihn einprügeln, aber ich kann mich nicht rühren.Er weicht von der Wand weg, und ich knalle mit meiner Stirn gegen sie.Er dreht mich um, sieht mich mit diesen Augen an.Ich will wegsehen, kann aber nicht.Sein Gesicht ist blass.Seine Haare hängen ihm im Gesicht, er steht vor mir, sieht mich einfach nur an.Plötzlich, heben sich seine Finger, ich starre ihn einfach nur weiter an.er senkt seinen Kopf, seine Haare fallen ihm ins Gesicht.Verschleiern seine Augen , er lächelt aufeinmal schwach.Er tippt seine Finger gegen meine Stirn.Sie sind blutig, seine Arme aufgeschlitzt.Das Blut fließt mir die Stirn hinunter,über meinen Nasenrücken, tropft meine Nase hinunter, tropft an meiner Lippe hinunter.Sein Kopf hebt sich halb wieder, ich sehe nur sein Lächeln."Es tut mir Leid .. " Er holt Luft. ".. Es .. Ist das letze ..mal..." Seine Finger gleiten meine Stirn hinunter, und er fällt um.Er ist Tot.Tot..Alles außer der Regen.Sonst ist nichts zu hören.Ich sehe hinauf zum Himmel, schließe die Augen.Der Regen tropft in mein Gesicht, ich senke meinen Kopf wieder.Ich lasse meine Muskeln schwer werden, knalle auf dem harten Steinboden auf.Neber ihm.Für immer.Der Wecker reisst mich aus meinem Traum.Erschrocken fahre ich hoch,  sehe mich um.Mein Bruder schläft, hat ein Pikachu Plüschi im Arm.Erleichtert lasse ich mich wieder zurück in mein Kissen fallen.Ich kann keinen einzigen klaren Gedanken fassen.Ich schlage meine Hände ins Gesicht, atme tief ein und wieder aus.Schließlich, stehe ich auf, und lege mich zu meinem Bruder.Ich kuschele mich an ihn, spiele mit seinen Haaren.Sehe ihm beim schlafen zu.Beobachte, wie sich seine Brust hebt und wieder senkt.Ich bekomme kaum mit, das er seine Augen öffnet.Er streicht mir eine Strähne aus dem Gesucht, küsst meine Kopf.Ich kuschele mich näher an ihn, und er deckt mich mit zu."Ich will nochnicht aufstehen .. " murmelt er, und ich entlasse eine kleinen Seufzer."Ich auchnicht.Ich hatte einen Albtraum." "Schlaf einfach weiter, erzähl ihn mir nachher." "Vielleicht .. " Er küsst mich auf die Wange, und ich drehe mich rum.Sein Arm legt sich um mich, und nach fünf Minuten, höre ich an seinem Atem, das er wieder eingeschlafen ist.

                                     

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